Ziele von United Arms StepStoneOne

1. Förderung der Solidarität unter allen Waffenbesitzern


Als Waffenbesitzer stehen wir in Deutschland alle unter einer Art Generalverdacht und müssen immer wieder als Sündenböcke herhalten, wenn etablierte Parteien sich in Aktionismus ergehen. Leider ist in der Vergangenheit dabei immer wieder zu beobachten gewesen, dass Sportschützen, Jäger und Waffensammler dagegen keine einheitliche Front gebildet haben. Im Gegenteil, oft ist zu beobachten, dass sich sogar unterschiedliche Verbände innerhalb bspw. der Sportschützen gegenseitig das Leben schwer gemacht haben. Natürlich stellt man seinen Verband an erste Stelle und wertet ihn für sich höher. Deswegen ist man ja dort Mitglied. Aber wieso muss man deswegen ablehnend gegenüber anderen Disziplinen und Verbänden sein? Ist nicht gerade der olympische Gedanke jener, dass sich alle Sportler der Welt miteinander messen, aus Freude am Sport? Wird dort ein Unterschied zwischen einzelnen Disziplinen gemacht? Ist der Respekt vor der Leistung anderer Sportler so tief gesunken? Seit wann müssen denn die Leistungen anderer geschmälert werden, nur um die eigene vermeintlich zu steigern? Das hat in keiner Weise noch etwas mit dem Geist der Sportlichkeit zu tun. Es ist einfach nur vermessen und arrogant.

In den letzten Jahren haben sich leider viele Fronten gebildet, die immer sturer nur den eigenen Sport oder die eigene Tradition zur einzig gültigen Wahrheit erkoren haben und sich gegenüber anderen Disziplinen bzw. waffenbesitzenden Gruppen distanziert haben. Oftmals geschah das vor dem Hintergrund anstehender Gesetzesverschärfungen und der irrigen Auffassung, dass diese einen selbst nicht betreffen würden. Wie wir heutzutage leider feststellen, betreffen Verschärfungen aber zumeist uns alle.

 

Deshalb haben wir von United Arms uns auf die Fahnen geschrieben, diese Grabenkämpfe zu beenden und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Wir von United Arms wollen Brücken bauen. Wir wollen vermitteln und versöhnen. Es wird Zeit, Grundtugenden wie Höflichkeit, Respekt und Anerkennung wiederzubeleben. Man muss nicht mögen, was andere tun, aber man sollte es respektieren und tolerieren. Das gebietet der liberale Geist, dessen Früchte wir alle gerne kosten, den wir aber durch unser Tun und Handeln am Leben erhalten müssen. Es darf in diesem Zusammenhang auch keinen Unterschied machen, ob jemand Sportschütze, Jäger oder Sammler ist. Uns alle eint ein gemeinsames Interesse, für das wir auch gemeinsam kämpfen sollten. Dazu gehört auch gegenseitige Unterstützung. Sportschützen sollten den Umweltgedanken der Jäger unterstützen; Jäger sollten nicht zuletzt auf Grund eigener sportlicher Wettbewerbe eben auch alle anderen Sportdisziplinen unterstützen. Und wir alle sollten die Sammler unterstützen, weil wir selbst oft mehr als eine Waffe unser Eigen nennen.

Es ist zu befürchten, dass wir von Seiten der Politik mit immer weiteren Restriktionen belegt werden, wenn wir sie einfach nur erdulden und nicht aktiv mitgestalten. Mitgestalten können wir aber nur, wenn wir eine geschlossene Front bilden, die auf Solidarität fußt. Diese Solidarität beschränkt sich ausdrücklich nicht auf Waffenbesitzer, denn wie liberal und freiheitlich ein Staat ist, zeigt sich hervorragend an seiner Waffengesetzgebung und betrifft daher alle Menschen. Darum möchten wir von United Arms Aufklärung betreiben und ein Gefühl der Solidarität nicht nur unter Waffenbesitzern schaffen, sondern alle Menschen mit einbeziehen, weil wir alle unterm Strich betroffen sind. Wenn Kulturwerte und Traditionen angegriffen werden, müssen sich alle Menschen die Frage stellen, ob sie das zulassen wollen.

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