Was ist Lobbyarbeit? StepStones

In den nächsten Tagen werden wir Lobbyarbeit und Ziele durchleuchten.
Wir werden Gedanken niederschreiben. Fragen & Antworten Memos veröffentlichen
und die Idee von United Arms näher bringen.

All das müssen wir auf Grund einer emotionalen und rationalen Sichtweise tun. Und
wir versprechen im Voraus, dass eben alles was wir niederschreiben die Basis für jene
Profis sein wird, die wir engagieren werden.

Hier ist nun der erste Grundgedanke:

Was verstehen wir von United Arms unter Lobbyarbeit?

Die meisten Menschen assoziieren mit Lobbyarbeit Konzerne und Industrieverbände, die durch mehr oder minder korrupte Praktiken mit viel Geld ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen ungeachtet dem Allgemeinwohl vertreten. Das ist sicherlich auch oft der Fall. Wo das nicht so ist, geht es um Tierschutz, Menschenrechte oder sonstige ideelle Ziele, die mehr oder minder radikal vertreten werden.

 

Auch wir von United Arms erkennen an, dass es bei Lobbyarbeit um die Durchsetzung von Interessen geht und dass hierfür Geld gebraucht wird. Wir möchten aber weg vom Schmuddelimage, das den meisten Lobbyverbänden anhaftet und sich aus Intransparenz und Radikalität speist.

Zwar vertreten wir eine klare Meinung, mit der wir uns nicht verstecken wollen und die wir offensiv vertreten. Uns geht es aber um Menschenrechte und nicht um wirtschaftliche oder sonstige Partikularinteressen. Diese wollen wir durch transparente und lebendige Lobbyarbeit erlebbar machen. Die Menschen, die uns unterstützen, sollen teilhaben können und als angenehmen Nebeneffekt auch ganz konkret profitieren, zum Beispiel durch besondere Angebote unserer Partner für unsere Mitglieder. Außerdem wollen wir ein Maximum an Transparenz bieten und guten Gewissens Rechenschaft über jeden Cent ablegen können, der uns überantwortet wird.

 

Um dies zu erreichen, müssen wir Lobbyarbeit völlig neu erfinden. Für uns heißt das einerseits, jederzeit Rechenschaft über unser Tun und Handeln ablegen zu können. Andererseits aber unnachgiebig unsere Ziele zu vertreten und uns nicht auf faule Kompromisse einzulassen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar – weder das Recht auf Leben, noch das Recht auf (Meinungs)freiheit! Da unsere liberale Demokratie aber vom Kompromiss lebt, müssen wir zweihundert Prozent fordern, um hundert Prozent zu erreichen, damit am Schluss nicht nur fünfzig Prozent stehen.

 

Wir wollen Grenzen sprengen und uns auf unserem Weg durch Solidarität vom Rest abheben. Denn Solidarität darf nicht mehr unangenehm sein, sondern muss uns alle auf diesem Weg einen.

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